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Danke für deine Zeit, kleiner Kumpel

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Peppinski ist im Alter von 24 Jahren über die Regenbogenbrücke gegangen. Ich erinnre mich noch an die Zeit, in der er im Alter von 8 Jahren zu uns kam. Sein Vorbesitzer, ein junger Mann, nahm es nicht sehr genau mit der Pflege, Fütterung und dem Bereitstellen von Flüssigkeit. Während der Sanierung der Gebäude, wo wir damals wohnten, ergab es sich, dass wir die Feuerwehr rufen mussten, weil der Kater sehr lange Zeit alleine gelassen wurde. Nach einer Unterredung mit dem Vorbesitzer, der daraus nicht gelernt hatte, wurde diesem dann der Vorschlag unterbreitet, Peppi uns zu überlassen. Mit nachdrücklichen Worten und Erklärungen, sah er ein, dass ein Wohnungswechsel für Peppinski ein durchaus annehmbarer Vorschlag war.

Ausgehungert und mager bis auf die Knochen haben wir ihn dann aufgepäppelt. In den kommenden Jahren fühlte sich Peppi sehr wohl, jagte Füchse in der Buga und war der Chef im Ring. Peppinski, Peppi, Kumpel Blase oder Nervkeks waren dabei nur einige Namen, die wir ihm im Laufe der Zeit gaben. Wäre er ein Mensch gewesen, so hätte er zu der Fernsehsendung "Wetten Dass" gehen können, da er nur anhand der Raschelgeräusche in der Einkaufstüte erkennen konnte, ob sich darin etwas befand, was er liebte. Auch zählte das Stibitzen und Herumtragen einer Lachspackung zu seinen Stärken.

So gab es einige Situationen, die in Verbindung mit Fisch in jeglicher Form und Fleisch, eine wohlwollende Namensgebung verhinderten. Manchmal war es schwierig ihn zum Fressen zu bewegen, da ihm mein Essen besser gefiel, als das was ich ihm anbot. Erst wenn er sich sicher sein konnte, dass sein Futter besser schmeckt, aß er es auch.

Aber er war auch ein Freund, wusste wenn man sich nicht wohl fühlte und leistete Beistand bis eine Besserung eintrat. Als ständiger Begleiter war es aber auch manchmal anstrengend mit ihm. Oft wollte er sich am Geschehen beteiligen und bastelte dann so manches Mal viele Zeichen in meine programmierten Quellcodes. Auch arbeitete er gerne als Lektor meiner Texte und Nachrichten, die ich an andere Personen versenden wollte. Ganz besonders in Briefe, Bücher und andere zu lesenden Medien war er verliebt, sodass er zu ihnen ständig Nähe suchte und auf ihnen rumtollte. Nicht, dass ihn mein Geschimpfe gestört hätte, im Gegenteil, dann war es besonders gemütlich auf dem Lesematerial. Irgendwie hatte er sehr viel mit dem Comic-Kater "Simons Cat" gemeinsam.

Wenn ich nun nach Hause komme, bleiben die Erinnerungen an so viele Stunden und Situationen mit ihm. Ich könnte noch so vieles mehr schreiben, habe mich aber nur auf zwei bis drei kleine prägnante Geschichten beschränkt, da es sonst den Rahmen sprengen würde. Ich hoffe, ich ( Andreas Aßmann) konnte euch einen kleinen Eindruck meines pelzigen Mitbewohners vermitteln.

Peppi war ein stolzer, liebevoller, energischer, aufdringlicher, manchmal klebriger und intelligenter Kater und mein kleiner Kumpel. Er hinterlässt eine große Lücke bei uns allen. Ich denke ich spreche für jeden, der Peppi kannte, dass wir ihn sehr vermissen werden. Wir wünschen ihm auf seiner Reise alles Liebe und hoffen, dass er an einem Ort kommt, wo man seine Lieben wissen möchte.